Gemini
Nativ multimodal, in das gesamte Google-Ökosystem integriert.
Olyas Steckbrief
- Besonderheiten
- Nativ multimodal: Text, Bild, Audio und Video in einem Modell, keine nachträglich angeklebten Module. Das Kontextfenster reicht in den Bezahltarifen bis zu einer Million Token, verschlingt also ganze Dokumente oder Codebasen in einem Durchgang. Der eigentliche Unterschied aber: Es lebt in Gmail, Docs, Android und der Suche — keine App, die man öffnet, sondern ein Assistent, der schon dort ist, wo man arbeitet.
- Stärken
- Der sehr lange Kontext und die echte Multimodalität machen das Arbeiten mit umfangreichem Material bequem. Die Workspace-Integration erspart das Hin-und-her-Kopieren zwischen Tools. Und der Gratistarif ist großzügig: Flash als Standardmodell, begrenzter Pro-Zugang, Deep Research, Bildgenerierung und Live-Sprache inklusive.
- Wann man sie nutzt
- Lohnt sich, wenn man ohnehin im Google-Ökosystem lebt und den Assistenten in Mail, Dokumenten und Telefon haben will. Stark, wenn man viel Text einspeisen muss — Verträge, Paper, Logs — dank des Millionen-Token-Kontexts, und für multimodale Aufgaben mit Bildern oder Audio.
- Wann man sie meidet
- Wer auf Privatsphäre achtet oder mit sensiblen Daten arbeitet, bekommt mit Googles tiefer Integration Bequemlichkeit und Abhängigkeit zugleich. Die Tarife sind ein Labyrinth (Plus, Pro, zwei Ultra-Stufen), und die Abrechnung wechselte zu rechenbasierten Limits, weniger transparent als die alten Tageskontingente. Ohne Workspace verpufft ein Großteil des Vorteils, und Alternativen wie ChatGPT oder Claude taugen genauso.