Flux
Der offene Stand der Technik für Fotorealismus und Text in Bildern.
Olyas Steckbrief
- Besonderheiten
- Flux ist die Familie von Black Forest Labs, dem deutschen Labor, das von den Köpfen hinter Stable Diffusion gegründet wurde. Der eigentliche Unterschied: Es fährt zweigleisig — offene Modelle zum Herunterladen und Selbst-Hosten (die Gewichte von FLUX.2 klein sowie die älteren dev und schnell) und geschlossene Modelle per API für die höchste Qualität. Im Juli 2026 legte es mit FLUX 3 nach, das Bild, Video, Audio und sogar Roboteraktionen in einem einzigen Modell vereinen will.
- Stärken
- Bei Fotorealismus und Text im Bild gehört es zu den wenigen offenen Modellen, die mit den geschlossenen Schwergewichten mithalten: lesbare Schrift und wenige Halluzinationen bei den Buchstaben. Die FLUX.2-Reihe arbeitet im Kontext — man gibt ihr mehrere Referenzbilder und sie hält sie konsistent — mit gezieltem Editing wie Outpainting und Löschen, dazu eine klein-Variante, die in unter einer Sekunde generiert. Das offene Modell gibt dir Kontrolle und Fine-Tuning, ohne von einer Cloud abhängig zu sein.
- Wann man sie nutzt
- Es lohnt sich, wenn du glaubwürdigen Fotorealismus oder korrekten Text im Bild brauchst — Plakate, Produkt-Mockups, Grafiken mit Wörtern — und wenn du das Modell aus Datenschutz- oder Volumengründen selbst hosten willst. Die offene klein-Version eignet sich für schnelles Prototyping oder die Integration ins eigene Produkt, ohne pro Bild zu zahlen.
- Wann man sie meidet
- Wenn du nur einen Satz tippen und ohne Aufwand ein Bild willst, sind fertige Consumer-Tools einfacher: Die nutzungsbasierte API und das Self-Hosting haben eine Lernkurve. FLUX 3 mit Video und Audio ist Ende Juli 2026 noch Early Access auf Anfrage — die Bild-Stufe und die offenen Gewichte fehlen noch, ein öffentlicher Preis auch —, für den Produktivbetrieb heute also lieber FLUX.2. Und die Vergleichszahlen zu Videos stammen von BFL selbst, ohne unabhängige Prüfung.