Claude
Spitzenreiter für Reasoning, Schreiben und Code, mit Fokus auf Sicherheit.
Olyas Steckbrief
- Besonderheiten
- Claude entsteht bei Anthropic mit einer erklärten Besessenheit für Sicherheit: Constitutional AI und öffentliche System Cards sind seine Handschrift. Das Spitzenmodell Opus 4.8 denkt adaptiv — es verbringt mehr Zeit mit schweren Aufgaben — und verkraftet ein Kontextfenster von bis zu 1 Mio. Token, was bei langen Dokumenten und ganzen Codebases zählt. In der Praxis ist es die KI, die eher nachfragt, als etwas zu erfinden.
- Stärken
- Bei langem Schlussfolgern, sorgfältigem Schreiben und Code gehört es zu den solidesten: Opus 4.8 liefert produktionsreifen Code mit wenig Aufsicht und hält Multi-Tool-Agenten-Sitzungen durch, ohne den Faden zu verlieren. Die Textqualität ist hervorragend, und das sitzungsübergreifende Gedächtnis hilft bei Projekten, die über Tage laufen.
- Wann man sie nutzt
- Sinnvoll, wenn die Aufgabe komplex ist und Qualität über Geschwindigkeit steht: Refactoring echter Codebases, Analyse langer Dokumente, redaktionelles Schreiben, Agenten-Workflows. Der Pro-Tarif für 20 $/Monat enthält Claude Code und ist der vernünftige Einstieg für alle, die täglich mit KI arbeiten.
- Wann man sie meidet
- Wenn du nur schnelle Antworten brauchst, reichen der kostenlose Tarif (auf Sonnet 5) oder günstigere Modelle völlig. Per API kostet Opus 5 $/25 $ pro Million Ein-/Ausgabe-Token — bei hohem Volumen lohnen sich Sonnet oder Haiku. Und für Bild- oder Videogenerierung ist Claude der falsche Ort.